Für Listenhunde (umgangssprachlich "Kampfhunde") gelten besondere Regeln. Haftpflichtversicherung ist in vielen Bundesländern Pflicht, die Hundesteuer oft zehnmal höher als für Normalhunde. Die Regelungen variieren stark – hier der aktuelle Stand 2026. Quellen: Clark, finanzen.de, Bundesländer-Gesetze.
Sachkundenachweis (schriftliche und praktische Prüfung)
Wesenstest / Verhaltenstest für den Hund
Maulkorb- und Leinenpflicht in der Öffentlichkeit
Polizeiliches Führungszeugnis des Halters
Mindestalter Halter: meist 18 oder 21 Jahre
Tierhaltereignungserklärung bei Gemeinde
Mikrochip-Kennzeichnung
Häufige Fragen
Welche Hunde gelten als Listenhunde?
Das variiert je Bundesland. Am häufigsten auf Rasselisten: Pitbull Terrier, Staffordshire Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bullterrier. Jedes Bundesland hat eine eigene Liste, Kreuzungen zählen meist auch.
Muss ich für meinen Hund eine Haftpflicht abschließen?
Je Bundesland unterschiedlich. Für ALLE Hunde Pflicht: Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen. In NRW ab 20 kg/40 cm Schulterhöhe. Andere Länder: nur für Listenhunde.
Was kostet eine Listenhunde-Haftpflicht 2026?
100–250 €/Jahr für die meisten Listenhunde. Bei bestimmten Rassen (z.B. Pitbull) können es 250–500 €/Jahr sein. Entscheidend sind Rasse, Wohnort und Deckungssumme.
Wie hoch ist die Hundesteuer für Listenhunde?
600–1.200 €/Jahr (10× mehr als Normal-Hunde mit ~100 €). Einzelne Gemeinden verlangen bis 2.000 €/Jahr. Die Steuer legt die Gemeinde fest – vor Anschaffung erkundigen.
Was bedeutet Bremens Hundeführerschein ab 1.7.2026?
Bremen führt ab 1.7.2026 einen Hundeführerschein für alle Neu-Halter ein. Zusätzlich: Haftpflicht ab Beginn der Haltung mit Mindestdeckung 500.000 € (Person) / 250.000 € (Sach). Damit verschärft Bremen die Regeln über Listenhunde hinaus.