Die gesetzliche Rente ersetzt nur etwa 48 % des Nettoeinkommens. Eine private Rentenversicherung schließt diese Lücke – mit garantierten oder fondsgebundenen Modellen.
Rentengarantiezeit (Rente weiter an Erben bei frühem Tod)
Steuervorteile
Bei privaten Renten greift der "Ertragsanteil" – nur ein Teil der Rente ist steuerpflichtig, und zwar abhängig vom Rentenbeginn. Bei Rentenbeginn mit 67 sind nur 17 % steuerpflichtig. Das ist ein großer Vorteil gegenüber der vollen Besteuerung von gesetzlicher und betrieblicher Rente.
Worauf achten?
Kostenquote so niedrig wie möglich (ideale TCO unter 1,5 %/Jahr)
Bei fondsgebundenen: ETF-Tarife mit niedriger TER
Flexibilität (Beitragsänderung, Pausen)
Hinterbliebenenschutz optional
Keine fürchterliche Abschlusscourtage (5 % Anfangskosten sind OK)
Häufige Fragen
Klassisch oder fondsgebunden?
Langfristig (20+ Jahre) sind fondsgebundene Tarife mit ETF-Basis meist renditestärker. Sicherheitsbewusste wählen Klassik oder Hybrid. Bei langer Laufzeit: Fondsgebunden favorisiert.
Wann mit der Einzahlung beginnen?
So früh wie möglich – der Zinseszinseffekt ist bei 30-40 Jahren Laufzeit gewaltig. Schon 50 €/Monat ab 25 ergibt mit 4 % Rendite ca. 65.000 € zum Ruhestand.
Kann ich flexibel einzahlen?
Gute Tarife erlauben Zuzahlungen, Beitragsänderungen und Pausen. Schlechte haben hohe Gebühren bei Anpassungen. Unbedingt vor Abschluss prüfen.
Private Rente oder ETF-Sparplan?
ETF-Sparplan ist renditetechnisch oft besser (keine Versicherungskosten). Aber: Privat-Rente bietet lebenslange Rente, Steuervorteile ab Rentenbeginn und Schutz vor Langlebigkeit. Kombination ist ideal.