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PKV-Vollversicherung, Zahnzusatz, Stationärzusatz oder Krankentagegeld: Die richtige Krankenversicherung entscheidet über deine Gesundheitsversorgung. Wir zeigen dir die wichtigsten Optionen.
Von der VersicherungenGenie Redaktion · Stand: 10.10.2026
Die private Krankenversicherung (PKV) bietet oft bessere Leistungen als die gesetzliche. Unsere Vergleiche helfen Angestellten, Selbstständigen, Beamten, Studenten und Menschen Ü55, einen passenden Tarif zu finden.
In der GKV richtet sich der Beitrag nach dem Einkommen, in der PKV nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand und gewähltem Leistungsumfang. In Deutschland besteht Krankenversicherungspflicht, entweder in der gesetzlichen (GKV) oder der privaten Krankenversicherung (PKV). In der GKV sind Familienangehörige oft beitragsfrei mitversichert. Die PKV bietet häufig mehr Leistung, bindet aber langfristig.
Als Angestellter brauchst du 2026 ein Bruttoeinkommen über 77.400 Euro im Jahr (6.450 Euro im Monat), also über der Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze, JAEG). Für 2027 hat das Bundeskabinett am 7. Oktober 2026 eine Grenze von 84.150 Euro beschlossen, der Bundesrat muss noch zustimmen. Ebenfalls zugangsberechtigt sind Selbstständige und Freiberufler, Beamte mit Beihilfeanspruch sowie Studierende, die sich von der GKV-Pflicht befreien lassen. Zum Vergleich: Die Beitragsbemessungsgrenze der GKV liegt 2026 bei 69.750 Euro im Jahr (5.812,50 Euro im Monat).
Für Beamte übernimmt der Dienstherr über die Beihilfe einen Prozentsatz der Krankheitskosten, typischerweise 50 % für den Beamten, 70 % für Ehepartner und 80 % für Kinder. Den verbleibenden Anteil deckt ein darauf abgestimmter PKV-Beihilfetarif (Restkostentarif). Für Beamte ist die PKV daher meist die wirtschaftlich sinnvolle Wahl.
Damit die Beiträge im Alter nicht ungebremst steigen, zahlen PKV-Versicherte vom 21. bis 60. Lebensjahr einen gesetzlichen Zuschlag von 10 % in Alterungsrückstellungen ein. Dennoch können die Beiträge durch steigende Lebenserwartung, niedrige Zinserträge und den medizinischen Fortschritt zunehmen. Wichtig zu wissen: Ab dem 55. Lebensjahr ist eine Rückkehr in die GKV als Angestellter praktisch ausgeschlossen. Der PKV-Wechsel ist also eine langfristige Entscheidung.
Gesetzlich Versicherte können Leistungslücken mit einer Zahnzusatzversicherung sowie mit Zusatztarifen für stationäre oder ambulante Leistungen gezielt schließen. Da die GKV beim Zahnersatz nur eine Grundversorgung übernimmt, ist eine Zahnzusatzversicherung für viele sinnvoll.
Geprüft von der VersicherungenGenie Redaktion · Zuletzt aktualisiert am 10.10.2026
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