PKV für Beamte 2026

Als Beamter hast du Anspruch auf Beihilfe des Dienstherrn (50-80 %). Für die Restkosten brauchst du eine private Krankenversicherung – die Beamten-PKV.

Auf einen Blick

Wie funktioniert Beihilfe?

Der Dienstherr übernimmt einen Teil der Krankheitskosten direkt: Bei aktivem Beamten 50 %, bei 2+ Kindern 70 %, im Ruhestand 70 %. Kinder 80 %. Der Rest (30-50 %) wird über die PKV als Restkostentarif abgedeckt.

Anwärter-Tarif

Beamte auf Probe, Referendare und Anwärter zahlen deutlich weniger – Anwärter-Tarife ab ca. 30 €/Monat. Die Beiträge sind während der Ausbildung reduziert und steigen erst danach auf den normalen Beamten-Tarif.

Pauschale Beihilfe (Hamburg, Berlin, Bremen, Brandenburg, Thüringen, Sachsen)

In einigen Bundesländern gibt es die "Pauschale Beihilfe": Beamte können in die GKV wechseln und bekommen stattdessen einen Zuschuss zum GKV-Beitrag vom Dienstherrn. Für Beamte mit Kindern oder Gesundheitsproblemen oft attraktiver.

Worauf achten?

Häufige Fragen

PKV oder pauschale Beihilfe?
Hängt vom Bundesland und deiner Lebenssituation ab. PKV ist für Junge, Gesunde oft günstiger. Pauschale Beihilfe lohnt für Familien, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen.
Was kostet die Beamten-PKV?
Für einen 30-jährigen Beamten mit 50 % Beihilfe ca. 200–300 €/Monat. Anwärter-Tarife ab 30 €/Monat. Im Ruhestand oft deutlich günstiger (70 % Beihilfe).
Was passiert bei Verbeamtung auf Lebenszeit?
Sondertarif-Wechsel vom Anwärter zum Beamten-Tarif. Oft ohne erneute Gesundheitsprüfung (bei demselben Versicherer). Wichtig: rechtzeitig prüfen, oft 6 Monate vor Verbeamtung.
Was ist die Öffnungsaktion?
Alle 5 Jahre öffnen PKV-Versicherer ihre Türen für Beamte mit Vorerkrankungen – ohne Gesundheitsprüfung, mit Risikozuschlag gedeckelt auf 30 %. Chance für bisher nicht versicherbare Beamte.

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