Als Vermieter oder Grundstücksbesitzer haftest du für Unfälle auf deinem Grund. Stürzt jemand auf deinem nicht geräumten Gehweg, kann das existenzbedrohend werden. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht schützt dich.
Auf einen Blick
Für vermietete Immobilien und unbebaute Grundstücke
Schutz bei Verletzung der Verkehrssicherungspflicht
Ab 50 €/Jahr für kleine Grundstücke
Oft im Bundle mit Wohngebäudeversicherung günstiger
Wann ist sie nötig?
Du vermietest eine Immobilie (Haus oder Wohnung)
Du besitzt ein unbebautes Grundstück
Du besitzt Mehrfamilienhäuser mit Gewerbeteil
Du hast Eigentümergemeinschaft (WEG) – separate Deckung nötig
Was ist nicht nötig?
Selbstgenutztes Einfamilienhaus: Hier reicht die normale Privathaftpflicht (sie schließt das Grundstücksrisiko des selbstgenutzten Eigenheims meist mit ein). Prüfe aber den Vertrag!
Typische Schadensfälle
Passant stürzt auf nicht geräumtem Gehweg
Dachziegel löst sich und beschädigt Auto
Ast bricht ab und verletzt Passant
Kind verletzt sich auf unbefestigtem Grundstück
Baufälliger Balkon-Zaun
Häufige Fragen
Wann brauche ich das als Vermieter?
Sobald du eine Wohnung oder ein Haus vermietest, solltest du unbedingt eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht abschließen. Die normale Privathaftpflicht deckt das NICHT ab.
Was kostet der Schutz?
Für ein Einfamilienhaus mit Grundstück 50–100 €/Jahr. Mehrfamilienhäuser oder Grundstücke mit besonderen Risiken können 150–400 €/Jahr kosten.
Welche Deckungssumme?
Mindestens 10 Mio. €, wir empfehlen 50 Mio. €. Personenschäden können schnell in den sechs- oder siebenstelligen Bereich gehen.
Was ist die Verkehrssicherungspflicht?
Als Grundstücksbesitzer musst du dein Grundstück so sichern, dass niemand zu Schaden kommt. Dazu zählen Winterdienst (Schneeräumen, Streuen), Baumpflege, sichere Treppen, ausreichende Beleuchtung etc.