Sachversicherungen schützen dein Hab und Gut sowie dich vor finanziellen Risiken im Alltag. Vergleiche Haftpflicht, Hausrat, Wohngebäude, Rechtsschutz und mehr – kostenlos und unverbindlich.
Ob Privathaftpflicht, Hausratversicherung oder Rechtsschutz: Sachversicherungen gehören zu den wichtigsten Absicherungen im deutschen Alltag. Wir zeigen dir transparent, welche Versicherung wirklich sinnvoll ist, worauf du achten musst und wo du den besten Tarif findest.
Sachversicherungen schützen vor den finanziellen Folgen, wenn eigenes oder fremdes Eigentum beschädigt wird oder du Dritten einen Schaden zufügst. Dazu zählen Haftpflichtversicherungen (privat, für Tierhalter oder Haus- und Grundbesitzer), Sachwertversicherungen für Gebäude und Inventar (Wohngebäude, Hausrat) sowie Rechtsschutz und Firmenpolicen. Weil Schadenersatzforderungen in Deutschland grundsätzlich in unbegrenzter Höhe entstehen können, sichern sie existenzbedrohende Risiken ab.
Die Privathaftpflicht ist keine gesetzliche Pflicht, gilt bei der Verbraucherzentrale aber als „absolutes Muss" für alle. Empfohlen wird eine pauschale Deckungssumme von mindestens 10 Millionen Euro, besser 50 oder 100 Millionen. Wichtig: Hunde sind über die Privathaftpflicht nicht mitversichert – dafür ist eine separate Tierhalterhaftpflicht nötig.
Die Wohngebäudeversicherung deckt Schäden am Gebäude selbst, etwa durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Die Hausratversicherung schützt das bewegliche Inventar – also Möbel, Elektronik und Wertsachen – auch gegen Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus. Bei der Hausrat solltest du die Versicherungssumme am tatsächlichen Wert der Einrichtung ausrichten, um eine Unterversicherung zu vermeiden.
Schäden durch Hochwasser, Starkregen, Rückstau, Erdbeben oder Schneedruck sind in der Standard-Wohngebäudeversicherung in der Regel nicht enthalten – sie lassen sich nur als zusätzlicher Elementarschadenbaustein absichern. Das ist relevant, denn laut GDV sind nur rund 57 % der Gebäude in Deutschland ausreichend gegen Naturgefahren versichert (Datenbasis 2024).
Die Rechtsschutzversicherung gliedert sich typischerweise in Bausteine wie Verkehr, Wohnen/Miete sowie Privat- und Berufsrecht; die Verbraucherzentrale empfiehlt mindestens 300.000 Euro Deckungssumme. Bei der Tierhalterhaftpflicht für Hunde lohnt der Blick ins jeweilige Landesrecht: In Berlin ist sie etwa für gefährliche Hunde vorgeschrieben, mit einer Mindestdeckungssumme von 1 Million Euro je Versicherungsfall und höchstens 500 Euro Selbstbeteiligung pro Jahr.
Geprüft von der VersicherungenGenie Redaktion · Zuletzt aktualisiert am 28.05.2026
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