Sachversicherungen 2026 – fair vergleichen

Sachversicherungen schützen dein Hab und Gut sowie dich vor finanziellen Risiken im Alltag. Vergleiche Haftpflicht, Hausrat, Wohngebäude, Rechtsschutz und mehr – kostenlos und unverbindlich.

Sachversicherungen im Überblick

Ob Privathaftpflicht, Hausratversicherung oder Rechtsschutz: Sachversicherungen gehören zu den wichtigsten Absicherungen im deutschen Alltag. Wir zeigen dir transparent, welche Versicherung wirklich sinnvoll ist, worauf du achten musst und wo du den besten Tarif findest.

Alle Sachversicherungen

Was Sachversicherungen leisten

Sachversicherungen schützen vor den finanziellen Folgen, wenn eigenes oder fremdes Eigentum beschädigt wird oder du Dritten einen Schaden zufügst. Dazu zählen Haftpflichtversicherungen (privat, für Tierhalter oder Haus- und Grundbesitzer), Sachwertversicherungen für Gebäude und Inventar (Wohngebäude, Hausrat) sowie Rechtsschutz und Firmenpolicen. Weil Schadenersatzforderungen in Deutschland grundsätzlich in unbegrenzter Höhe entstehen können, sichern sie existenzbedrohende Risiken ab.

Privathaftpflicht: das wichtigste Muss

Die Privathaftpflicht ist keine gesetzliche Pflicht, gilt bei der Verbraucherzentrale aber als „absolutes Muss" für alle. Empfohlen wird eine pauschale Deckungssumme von mindestens 10 Millionen Euro, besser 50 oder 100 Millionen. Wichtig: Hunde sind über die Privathaftpflicht nicht mitversichert – dafür ist eine separate Tierhalterhaftpflicht nötig.

Hausrat oder Wohngebäude – was deckt was?

Die Wohngebäudeversicherung deckt Schäden am Gebäude selbst, etwa durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Die Hausratversicherung schützt das bewegliche Inventar – also Möbel, Elektronik und Wertsachen – auch gegen Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus. Bei der Hausrat solltest du die Versicherungssumme am tatsächlichen Wert der Einrichtung ausrichten, um eine Unterversicherung zu vermeiden.

Elementarschäden: oft nicht automatisch enthalten

Schäden durch Hochwasser, Starkregen, Rückstau, Erdbeben oder Schneedruck sind in der Standard-Wohngebäudeversicherung in der Regel nicht enthalten – sie lassen sich nur als zusätzlicher Elementarschadenbaustein absichern. Das ist relevant, denn laut GDV sind nur rund 57 % der Gebäude in Deutschland ausreichend gegen Naturgefahren versichert (Datenbasis 2024).

Rechtsschutz und Tierhalterhaftpflicht

Die Rechtsschutzversicherung gliedert sich typischerweise in Bausteine wie Verkehr, Wohnen/Miete sowie Privat- und Berufsrecht; die Verbraucherzentrale empfiehlt mindestens 300.000 Euro Deckungssumme. Bei der Tierhalterhaftpflicht für Hunde lohnt der Blick ins jeweilige Landesrecht: In Berlin ist sie etwa für gefährliche Hunde vorgeschrieben, mit einer Mindestdeckungssumme von 1 Million Euro je Versicherungsfall und höchstens 500 Euro Selbstbeteiligung pro Jahr.

Häufige Fragen zu Sachversicherungen

Ist die Privathaftpflicht Pflicht?
Nein, sie ist keine gesetzliche Pflicht, wird von der Verbraucherzentrale aber als unverzichtbar für jeden eingestuft – empfohlen sind mindestens 10 Millionen Euro Deckungssumme.
Sind Elementarschäden in der Gebäudeversicherung enthalten?
Meist nicht. Hochwasser, Starkregen, Rückstau oder Schneedruck müssen in der Regel als zusätzlicher Elementarbaustein eingeschlossen werden.
Was ist der Unterschied zwischen Hausrat und Wohngebäude?
Die Wohngebäudeversicherung schützt das Gebäude selbst, die Hausratversicherung das bewegliche Inventar darin.
Ist eine Hundehaftpflicht Pflicht?
Das hängt vom Bundesland ab. In Berlin ist sie z. B. für gefährliche Hunde vorgeschrieben (mind. 1 Mio. Euro Deckung). Generell ist sie für jeden Hundehalter dringend zu empfehlen.

Quellen

Geprüft von der VersicherungenGenie Redaktion · Zuletzt aktualisiert am 28.05.2026


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