Tierhalterhaftpflicht 2026 im Vergleich

In Deutschland haftet der Tierhalter für alle Schäden, die sein Tier verursacht – unbegrenzt und oft auch schuldlos. Eine Tierhalterhaftpflicht ist daher essentiell für Hunde- und Pferdebesitzer.

Auf einen Blick

Warum Tierhalterhaftpflicht?

§ 833 BGB: "Der Tierhalter ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet" – unabhängig von eigenem Verschulden. Das bedeutet: Rennt dein Hund einem Radfahrer vor das Rad, haftest du für Personen- und Sachschäden. Solche Fälle können schnell sechsstellig werden.

In welchen Bundesländern Pflicht?

Was ist versichert?

Häufige Fragen

Brauche ich Tierhalterhaftpflicht für Katzen?
Nein, für Katzen und andere "zahme Haustiere" (Hamster, Wellensittich etc.) greift die normale Privathaftpflicht. Nur für Hunde, Pferde und andere Nutztiere braucht es eine separate Tierhalterhaftpflicht.
Was kostet eine Hundehaftpflicht?
Für normale Rassen ab 40 €/Jahr. Für "Listenhunde" (z.B. Pitbull) oder sogenannte Kampfhunde deutlich teurer – oft 100–200 €/Jahr. Mehrhundetarife sind meist günstiger.
Was ist eine Forderungsausfalldeckung?
Falls ein anderes Tier DEIN Tier oder dich verletzt und der andere Halter nicht versichert ist: Die Forderungsausfalldeckung übernimmt die Kosten, als wäre der andere versichert.
Was ist bei Pferden wichtig?
Reitbeteiligungen müssen explizit mitversichert werden. Auch Fremdreiter sollten abgedeckt sein. Besondere Deckungssummen von 15–50 Mio. € sind Standard.
Gilt die Versicherung auch im Ausland?
Meist EU-weit automatisch. Weltweite Deckung oft bis zu 12 Monate. Vor Reisen in die USA/Kanada: Versicherer kontaktieren.

Tierhalterhaftpflicht vergleichen | ← Alle Sachversicherungen


© 2026 VersicherungenGenie – Ein Projekt der Butterflies IT UG (haftungsbeschränkt). Impressum · Datenschutz · Kontakt